Dienstag, 07.04.2020

„Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.“

In der 3. Strophe des Liedes „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ legt Dietrich Bonhoeffer den Fokus auf all das Schwere, all das Leid, das uns umgibt.  

Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Fass, das bis an den Rand gefüllt und kurz vorm Überlaufen ist. Die Last wird immer schwerer und schwerer. Krankheit, Leid, Sorgen, Probleme und Ängste scheinen beinahe unerträglich.

Welch ein Geschenk, dass wir gerade in solchen schweren Zeiten als Christ_innen darauf vertrauen dürfen, dass Gott uns seine gute Hand reicht, dass er uns durch Durststrecken trägt und wir ohne Angst trotz allen Übels darauf vertrauen dürfen, dass wir von Gott getragen werden. 

Idee:

Schreibe deine Sorgen, Probleme und Ängste auf einen Stein und werfe diesen dann in einen Fluss oder weit weg von dir. Bete, dass Gott dir in schweren Zeiten beisteht.

In Gottes Hand
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